Giorgio de Chirico
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1917 - Giorgio de Chirico ist der Vater der Metaphysikmalerei. In dem Bild "Ettore e Andromaca von 1917" zeigt de Chirico zwei Menschen in der Gestalt von Puppen, die sich zärtlich umarmen. Die Köpfe sind dicht beeinander. Ihr Ausdruck zeigt eine erotische Neigung. Gleichzeitig sind sie in einer graziellen und erotischen Tanzbewegung. Die Komposition ist perfekt. Die Umgebung ist ganz einfach dargestellt. Nur diese erotische Szene wirkt wie auf einer Bühne. Die dominaten Farben dieses Bildes sind in rötlichen und braunen Tönen, ausgenommen die Köpfe. Sie sind weißgrau und im Mit November 1978, italienischer Maler. - Bruder von A. de Savinio. Studierte 1906-09 in München, lebte 1911-15 in Paris, entwickelte 1917 mit Carlo Carrà die Pittura Metafisica, die er jedoch bereits 1919/20 zugunsten einer akademischen Malweise wieder aufgab.
Zu seinen Hauptwerken zählen: "Die Vergeltung der Wahrsagerin" (1913; Philadelphia Museum of Art), " Melancholie und Geheimnis einer Straße" (1914, Privatsammlung), "Der große Metaphysiker" (1917, New York, Museum of Modern Art), "Die beunruhigenden Musen" (1916, Mailand, Gianni-Mattiolo-Stiftung), "Großes metaphysisches Interieur", (1917). Sein Frühwerk ist eine Parallelerscheinung zum Surrealismus. (Meyers Neues Lexikon)
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