René Magritte
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1948 - Brüssel, Musées Royaux des Beaux-Arts.
Dieses Bild ist in der Stilrichtung anders, als seine bisher bekannte Malerei. Hier entsteht der Einfluß von dem Maler Toulouse-Lautrec. Diese Szene von Magritte zeigt die Sehnsucht einer Frau, die wahrscheinlich gerade aus einem Swimming-Pool steigt. Hier sieht man eine halbnackte rothaarige Frau, die mit einer Hand zärtlich ihre Brüste berührt und mit der anderen Hand ihre Genitalien. Sie beugt den Kopf ganz leicht nach rechts unten und leckt ihre Schulter. Magritte hat mit einfachen Linien und wenigen Farben versucht, diese erotische Szene auszudrücken. Realismus.
1947 - Wenn man das Bild Philosophie im Schlafzimmer von René Magritte betrachtet, ist der erste Eindruck, als ob man eine Frau sieht, die ein transparentes Kleid trägt und ihre Brust lebendig und so real erscheint, daß man sie anfassen kann. Doch dann merkt man wieder diese Täuschung. Es ist eigentlich ein Kleid, was auf einem Kleiderbügel hängt. Der Künstler wollte hier seinen eigenen Traum und Realität vereint in einem erotischen Gedanken ausdrücken. Schaut man sich den unteren Teil des Bildes an, hat man den Eindruck, daß sich die Schuhe in die Füße einer Frau, oder die Füße einer Frau sich in Schuhe verwandeln. Dieser metamorphosische Ablauf des ganzen Bildes ist ein Meisterwerk René Magritte.
Magritte, René, geboren in Lessines am 21. November 1898, gestorben in Brüssel am 15. August 1967, belgischer Maler. - Begann als abstrakter Maler; besonders unter dem Einfluß von G. de Chirico wurde er einer der bedeutendsten Vertreter des veristischen Surrealismus, verfremdete die Realität durch irreale Kombinationen von Motiven und Farbgebung; auch Wandmalereien.
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