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Hajime Sorayama ist den meisten Erotikfans vom Namen her unbekannt seine Bilder kennen aber viele. Insbesondere seine völlig realistisch wirkenden Akte von hübschen Roboterfrauen waren bereits in vielen Magazinen zu bestaunen. Ein dänischer Fan hat nun über 200 hochauflösende Scans von Sorayamas Werk im Internet zusammengetragen.

Jeder fängt mal klein an. Der Japaner Hajime Sorayama hat lange gebraucht, um sein Talent zum Illustrator zu entdecken. Als Zwanzigjähriger hat der intelligente, aber damals noch völlig unmotivierte Zeichner zunächst ein Studium in Griechisch und Englisch begonnen, um dann doch auf der Japan’s Chuo Art School zu landen.

Hier hat er sein Talent fürs Zeichnen weiter perfektioniert, ganz gemäß dem Kredo, daß Technik eine Frage der Disziplin und der Übung ist. Sorayama: „Im Gegensatz zur Kunst ist die Illustration kein Metier del Emotionen, sondern eine Fertigkeit, die sich ganz natürlich aus der logischen Überlegung heraus ergibt.

1978 begann er damit, Roboter zu zeichnen, as ein Bekannter dringend die Illustration eines Roboterpärchens benötigte und keine Zeit mehr blieb, wegen des Copyrights der Star-Wars-Figuren mit George Lucas zu verhandeln.

Seine erotischen Frauenroboter machten Sorayama schon bald in der ganzen WeIt bekannt lüsterne Objektstudien, in kaltes Metall gegossen. Wahrend der Illustrator seine Technik stets verfeinerte, blieb er am Ende doch seiner Muse treu: Neben seinen Roboterfrauen hat Sorayama viele hundert weibliche Akte gemalt, die so fotorealistisch ausfallen, daß man als Betrachter der Werke nur staunen kann.

Ein dänischer Fan hatsich nun die Mühe gemacht, das gesamte Werk des Meisters zu digitalisieren und auf einer Web-Site im Internet zur Schau zu stellen. Weit über 200 Gemälde lassen sich kostenfrei auf der superb gestalteten Web-Site begutachten erst in der Thumbnail-Übersicht und dann in der Originalauflösung. Wer sich besonders gelungene Bilder auf die Festplatte herunterlädt, kam seinen Windows-Desktop forton mit Hintergrundbildern der ganz besonderen Art tapezieren.

Und wer mehr über Sorayama erfahren möchte, liest online eine Biogrophie, ein Interview mit dem Meister und eine Beschreibung seiner Arbeitstechnik. Eine Übersicht aller Bücherer und Pixfolios von Sorayam runden die wohlgeratene Homepage ab.

Ein Bericht von Carsten Scheibe