Home

Handy-Service

Foto-Galerie

Video-Galerie

Club-Magazin

· Schmoeker Ecke

· Literatur-Ecke

· News+Tipps

· Crazy World

· Porno-Stars

· Trendy

· Erotik-Guide

· Gimmicks

· Humor

· Web-Girls

· Lexikon

· Top-Links

· DVDs & Videos

Sex-Suche

Club-Memberbereich

Livestyle

Kunst-Galerie

Impressum



 

Scheibe's Web-Wahnsinn

Fallstricke im Rotlichtviertel

Wir Männer sind visuell geprägte Wesen. Deswegen reicht es uns normalerweise völlig aus, nackte Tatsache auf rein optische Weise gereicht zu bekommen, um in diesen ganz besonderen Zustand der Hitze zu gelangen, den Frauen oft nur noch als notgeil bezeichnen können. Kein Wunder also, daß viele Onliner das Rotlichtviertel im Internet als Eldorado der Pornographie verstehen, in dem kostenlos oder gegen Bares alles zu entdecken ist, was das perverse Herz begehrt. Klar - neben Blümchensex findet der Sexophile hier auch leicht einschlägige Fotos aus der Schwulenszene, Bilder mit Fetischen aller Art, Aufnahmen aus dem Sadomaso-Bereich, Schnappschüsse mit SheMales oder einschlägige Dias mit uralten Ladies in eindeutiger Aktion. Jede sexuelle Neigung wird im Internet hemmungslos bedient - man muß nur wissen, wo man suchen muß.


Onliner, die auf Dauer Qualität und Masse gleichermaßen suchen, landen schnell in einem für Außenstehende geschlossenen Sexclub, der meistens von einer US-Firma betrieben wird. Der verlangt für seine zigtausend Pornobilder, Live-Kameras und gescannten Filme in der Regel zwischen 10 und 30 Dollar im Monat. Viele Onliner sind nicht unbedingt bereit dazu, dieses Geld zu bezahlen. Das wissen auch die Anbieter dieser Clubs. Wie ein Strohfeuer verbreitete sich deswegen in den letzten Monaten eine neue Methode der Abzockerei durch die einschlägigen Clubs: Sie locken den Anwender mit kostenfreien Probetagen. Wer als "Altersnachweis" seine Kreditkartendaten in den Browser hämmert, darf sich zwischen 4 und 14 Tagen kostenlos im Club umschauen. Viele Onliner sind vom Hin und Her zwischen den freien Sexseiten, die nur wenig Sexmaterial bieten, bereits so erotisiert und angeschickert, daß sie mit zitternden Händen die Kreditkarte zücken, um endlich visuelles Manna verkosten zu können.

Schnell wird dabei der Online-Vertrag überblättert, den jeder bei der Eingabe seiner Kreditkartendaten mit "unterschreibt". Und da steht eigentlich immer geschrieben, daß die kostenlose Mitgliedschaft nach Ablauf der Frist in eine gebührenpflichtige umgemünzt wird, wenn sie nicht rechtzeitig wieder gekündigt wird. Hier liegt der Hund in der Pfanne begraben.

Manche Anwender werden Mitglied, tummeln sich eine Nacht im Club und haben Spaß mit den virtuellen Online-Miezen. Die Ernüchterung kommt dann einen Monat später - zusammen mit der Kreditkartenabrechnung. Hier werden nämlich auf einmal Minusbeträge ausgewiesen, da der Club seinen Monatsbeitrag abgebucht hat. Diese Abbuchung wird in der Folge jeden Monat neu durchgeführt - da kommen leicht einige Märker zusammen. Ärgerlich ist, daß die Clubs nichts unversucht lassen, um alle Spuren zu tilgen, die auf sie verweisen könnten. In der Kreditkartenabrechung tauchen die Clubs deswegen nicht mit Namen, sondern bloß mit einem kryptischen Buchstabenkürzel auf. Wer weiß denn schon, daß etwa das Kürzel XPU Inc zum Sado-Club gehört? Niemand. Oft steht wenigstens noch eine amerikanische Telefonnummer unter der betreffenden Zeile. Ob man hier anrufen kann, um seine Mitgliedschaft wieder zu kündigen? Denkste. Wir haben den Test gemacht und landeten mehr als einmal auf einer gebührenpflichtigen Telefonsex-Hotline. So wird dann gleich noch einmal Kohle verdient - auf Kosten des gebeutelten Anwenders, der eigentlich nur sein Abo loswerden möchte.

Wer nun nicht mehr weiß, welche Zahlung zu welchem Club gehört, hat ein Problem. Ein Anruf bei der Kreditkartenorganisation führt zu der Erkenntnis, daß die Abbuchung nicht einfach storniert werden kann. Um sie wieder abzustellen, muß oft gleich die ganze die Kreditkarte gekündigt werden - ein wahrlich unangenehmer Weg.

Wer demnach kostenfrei mit Trick 17 in den großen Erotik-Clubs sexeln möchte, der druckt sich am besten stets die vollständigen Mitgliedsvereinbarungen der Sexclubs aus und merkt sich vor allen Dingen die ausgewiesene E-Mail-Adresse, unter der sich eine Mitgliedschaft auch wieder kündigen läßt. Dabei sollte man unbedingt eine Bestätigung bei der Kündigung erbeten, um nicht "ins Leere zu schreiben".

Im deutschsprachigen Rotlichtbereich sieht es zum Glück besser aus. Hier werden die harten Angebote oft mit dem Altersnachweissystem X-Check (www.x-check.de) gesperrt. Und da kostet eine Mitgliedschaft nur noch knapp 3 Mark im Monat und gibt den Weg frei zu mehreren hundert angeschlossenen Seiten im Web.

Carsten Scheibe

Ein Bericht von Carsten Scheibe, www.typemania.de

Weitere Themen :

Ramona Drews - Die Prinzessin von Mallorca
Venus 2001 Nachlese
Venus 2001
Erotik Kunst vom Feinsten
Das erotische Sekretariat
Erotische Kunst
Barbarella II
Newd Art
Nackte Akte
Platte Brüste
Sport Stars
Geldhahn zudrehen
In der Sex-Falle
Wer suchet, der findet
Fallstricke im Rotlichtviertel