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Aus "Mein geheimes Leben", ein authentisches erotisches Tagebuch. Das umfangreiche Werk - elf Bände und mehr als 2500 erotische Abenteuer - ist schamlos von der ersten bis zur letzten Seite, gleichzeitig ist es aber auch eines der wichtigsten Dokumente, die aus viktorianischer Zeit erhalten geblieben sind. "Walter", wie der unbekannte Autor sich nennt, wurde 1825 geboren und schrieb sehr umfangreiche, detaillierte Memoiren.
"So beschrieben wir weiter die Wahrscheinlichkeit, Mösen oder Schwänze im Dunkeln durch bloßes Berühren zu unterscheiden. Geilheit hatte uns alle erfasst, die Augen der Frauen glänzten vor sinnlicher Begierde. "Ich wette um fünf Pfund, Mabel erkennt meinen Schwanz im Dunkeln nicht, wenn sie ihn berührt", sagte ich. "Sollen wir's ausprobieren?", fragte Fred. "Ja", sagte Mabel, die betrunkener war, als alle anderen. Mit wachsender Lüsternheit machten wir uns endlich daran, Regeln für den Versuch aufzustellen.
Der eine schlug dies vor, der andere jenes vor. "Ich kann's nicht sagen, wenn ich nicht auch die Eier anfasse", sagte eine Frau. "Werden die Schwänze steif sein, wenn wir sie berühren?", fragte eine Frau. "Meiner schon", antwortete Fred, "der ist jetzt schon steif."

Nach geilem Geplänkel kamen wir überein, jeder Mann solle der Frau zehn Pfund geben, wenn sie seinen Schwanz wiedererkenne, die Männer sollten nackt sein, die Frauen die Schwänze aller Männer berühren und dem, der sie daran zu erkennen glaubte, eine Karte geben. Im Raum solle völlige Dunkelheit herrschen.

Ich nahm drei Karten und schrieb auf jeden den Namen einer Dame. Dann nahm jede ihre Karte und sie gingen lachend nach oben ins Schlafzimmer. Sie sollten an einer Wand des Zimmers in einer in einer bestimmten Reihenfolge stehen und jeden Schwanz zweimal berühren und dem Mann beim zweiten Mal ihre Karte geben, wenn sie seinen Schwanz erkannten.
Wir zogen uns bis aufs Hemd aus, legten unsere Ringe ab, um keinen Hinweis zu geben und betraten so den Raum. Unsere Hemden lüfteten wir und näherten uns den Frauen, von denen jede nacheinander unsere Schwänze betastete. Eine faßte an meinen, als wolle sie ihn abreißen. Beim zweiten Durchgang gerieten wir irgendwie durcheinander, die Frauen begannen leise zu kichern, jemand zischte, und das Kichern verstummte. Zwei Hände berührten mich gleichzeitig, eine Karte wurde mir in die Hand gesteckt, danach berührte mich eine andere Karte, wurde aber wieder zurückgezogen. Dann brach alles in Gelächter aus und wir gingen nach unten.
Beim Betrachten unserer Karten sahen wir, dass jede Frau den Schwanz ihres Mannes richtig erkannt hatte. Wir tauschten aber die Karten aus und riefen nach den Frauen, die wie wild herunterstürzten. "Keine von Euch hat richtig geraten", verkündete ich, "ihr habt die Wette alle verloren." - "Ich könnte schwören, ich habe recht gehabt", sagte Lady Ashley, " ich habe Adolphus meine Karte gegeben." Nun bestürmten wir sie alle mit Fragen: "Was macht dich so sicher?"- "Sie sagt, er ist sehr lang und dünn", sagte Mabel, "und das stimmt auch."-"Sei still", schalt Marie. "Ich hab ihn ja angefaßt", gab Mabel zurück. "Sie kamen mir alle gleich vor und einer von euch hat meine Hand weggestoßen", sagte Laura. "Das war ich, du wolltest mich so lange betasten, du hast mich fast gewichst." "Also so eine Lüge!" Dann gaben wir die Wahrheit zu, dass jede Frau gewonnen habe, was viel geräuschvolle Genugtuung hervorrief, daraufhin tranken wir mehr Wein, wir Männer noch ohne Hosen.
Fred zog Lord Ashleys Hemd hoch, dessen Schwanz nicht mehr stand. "Als ich ihn angefaßt habe, war er anders", sagte Mabel. " Die Schwänze habt ihr erraten, aber trotzdem würdet ihr nicht merken, wer Euch im Dunkeln fickt."-"Doch", riefen alle Frauen aus. "Versuchen wir's doch...! (Fortsetzung folgt)