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Sex-News der Woche


Grimms Märchen einmal anders

In Taiwan waren die Verantwortlichen mehrerer Buchläden doch sehr überrascht. Sie hatten die chinesische Übersetzung von Kiryu Misaos Buch "The Thrilling Grimm Children's Tales" mitten in der ganz normalen Kinderecke gefunden. Hier stand das Buch lange Zeit neben zahllosen Kinderklassikern, bis endlich jemand einmal einen Blick zwischen die beiden Buchdeckel warf. Das Werk enthält nämlich ziemlich pornografische Nacherzählungen der Grimmschen Märchen, die besser nicht in Kinderhände gelangen sollten. Schneewittchen wird hier etwa als Inzestopfer vorgestellt, das nacheinander mit allen sieben Zwergen in die Kiste steigt. (Orange Today)

Eltern etwas zu übereifrig

In Arkansas wanderten James Cummings, 35, und seine Frau für lange Zeit hinter schwedische Gardinen. Sie hatten eine Model-Homepage für ihre 12-jährige Tochter im Internet eingerichtet. Dafür drehten sie auch kurze Sexfilme. Die zeigten das Mädchen beim Baden mit ihrer Mutter und beim langsamen Ausziehen von scharfer Reizwäsche. Die Eltern sagten dem Mädchen, dass diese Aufnahmen wichtig seien, damit sie Selbstvertrauen vor der Kamera gewinnen könne. (MSNBC)

Statt Job Zwangs-Ejakulation

Ein Arbeitsloser in Südafrika hat eine mehr als merkwürdige Begegnung mit einem potenziellen Arbeitgeber hinter sich. Der offerierte ihm Arbeit und Essen, wollte den neuen Angestellten anscheinend aber nur dazu zwingen, mit der Ehefrau des Hauses Sex zu haben. Als sich der Mann weigerte, wurde er zusammengeschlagen. Ein Sprecher der Polizei: "Der Angreifer zog den Mann dann teilweise aus und brachte ihn durch entsprechende Bewegungen dazu, zu ejakulieren". Die Frau sah derweil zu. Der so beraubte Mann sagte aus, dass sein Samen in einem Glas aufgefangen wurde. Über den weiteren Verbleib dieses Glases kann nur spekuliert werden. (Independent Newspapers)

Cops gönnen sich Gratis-Sex

In Atlanta haben acht Prostituierte Stellung gegen die Polizei der Stadt bezogen. Sie sagten aus, dass etliche Polizisten sie regelmäßig von der Straße aufgreifen und Sex verlangen würden. Manchmal zahlten die Beamten dafür, manchmal drohten sie aber auch nur mit Gefängnis - für den Fall, dass die Mädchen die Behandlung nicht über sich ergehen lassen würden. Polizeichef Richard Pennington hat inzwischen alle Undercover-Überwachungen der Szene abgeblasen und konzentriert sich jetzt auf tiefergehende Ermittlungen in seiner Einheit. (Access Atlanta)

Online-Pornoszene formiert sich

Im August treffen sich 5.000 Porno-Webmaster im Westin Diplomat Resort & Spa im Ort Hollywood, Florida. Auf der Internet Expo geht es drei Tage lang in Diskussionen und Workshops um die Frage, wie die Internet-Sexclubs in diesen schwierigen Zeiten noch Profite erwirtschaften kann. Die Veranstaltung wird von Adult Video News Online gehostet. (The Sun - Sentinel)

Jedem seine eigene Monica

Auch mit einem Professor kann die Fantasie noch durchgehen. Der inzwischen in Rente gegangene Professor Alex Young wurde nun vor Gericht von einem Vorwurf der sexuellen Belästigung freigesprochen. Klägerin war die 24-jährige Inbal Hayut. Sie meinte, dass der Professor sie während der Clinton-Affäre immer nur "Monica" genannt und mit sexuellen Anspielungen belästigt habe. Kommentare wie "Wie war das Wochenende mit Bill?" oder "Sei ruhig, Monica, du bekommst deine Zigarre später" hätten sie sehr verstört. (Boston.com)

Porno-Webmasterin ist sauer

Cynthia Hollander ist eine junge Frau aus dem kleinen Ort Frederick in Maryland. Doch auch eine junge Frau muss Geld verdienen. Cynthia betreibt deswegen eine Sex-Homepage im Internet, um den Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das ging so lange gut, bis der Radio-Moderator Elliott Segal sie outete. Der Sender WWDC-FM 101 nannte im regulären Radioprogramm ihren vollen Namen und ihre private sowie die geschäftliche Adresse. Außerdem wurde sie als "Hure" bezeichnet. Cynthia wird seitdem von selbsternannten Sittenwächtern auf der Straße, per Telefon und per Mail belästigt. Hollander hat eine 1-Million-Dollar-Klage gegen den Sender angestrengt. (The Northern Virginia Journal)

Zu viele Prostituierte in Hong Kong

Die Polizei in Hong Kong kämpft gegen die Prostitution. In den letzten vier Jahren wurden über 9.300 Frauen vom chinesischen Festland verurteilt, die in die Metropole gekommen sind, um hier als Prostituierte zu arbeiten. Viele tausend mehr wurden auch ohne Verhandlung festgenommen und gleich wieder aufs Festland abgeschoben. Jetzt basteln die Verantwortlichen vom Immigrationszentrum an einer schwarzen Liste mit den Namen der gefassten Prostituierten. Sie sollen fortan kein Visum mehr für die Einreise nach Hong Kong erhalten. (Yahoo! News)

Tiger Woods ziemlich sauer

Der Golfprofi Tiger Woods ist eigentlich sehr schweigsam. Er schwingt lieber seinen Schläger und ist ansonsten eifrig mit Geldverdienen beschäftigt. Im August musste er dennoch seine Stimme erheben. Ziemlich wütend kommentierte er einen Satz Nacktfotos, der zur Zeit im Internet unterwegs ist. Auf den Fotos soll Woods schwedische Freundin Elin Nordegren abgebildet sein. Woods behauptet allerdings, dass die silikonverstärkte Blondine auf den Nacktfotos niemals seine Freundin ist. (Celebrity Sex News)

Französische Huren atmen auf

Es könnte gut sein, dass die Prostituierten in Frankreich schon bald ein Glas Champagner zu Ehren von Nicolas Sarkozy schlürfen. Der taffe Innenminister aus Jacques Chiracs Regierung möchte noch in diesem Herbst ein Gesetz verabschieden, dass den einheimischen Huren sehr entgegenkommt. Das Gesetz besagt, dass alle Prostituierten, die nicht aus den 15 EU-Ländern stammen, bei ihrer Festnahme gleich deportiert werden können. Das kommt den Einheimischen nur recht: Die Huren aus dem Mittleren Osten, aus Afrika und aus Osteuropa drücken die Preise und nehmen ihnen zunehmend die Kunden weg. (The Washington Post)

Theater-Stück über "Deep-Throat"-Stars

Auf den Bühnen des Edinburgh Fringe Festivals kommt ein ganz besonderes Stück zur Aufführung. Es geht um die beiden berühmten Pornodarsteller Linda Lovelace und Harry Reems. Der britische Autor Simon Garfield verwendet in seinem Stück "Deep Throat: Live on Stage" nur Zitate aus Interviews und Büchern und anderen öffentlichen Quellen. Er möchte dabei versuchen zu klären, ob Linda Lovelace wirklich nur das arme Porno-Opfer war, als das sie sich inzwischen gerne hinstellt. Linda ist noch heute für ihren "Big gulp" berühmt, der neue Maßstäbe beim Oralsex setzte. (Yahoo! News)

Anwälte sind auch nur Frauen

Vom Staat gestellte Anwälte sollen mittellosen Angeklagten dabei helfen, sich vor Gericht zu verteidigen. Die Anwälte sollen dabei "pro bono" (für den Angeklagten) sein, aber nicht "pro boner". Genau darum ging es aber anscheinend der 43-jährigen Theresa Olson aus Washington. Laut der Aussage eines Wärters im King County Gefängnis von Washington hat er die Anwältin zusammen mit ihrem Klienten im Konferenzraum der Anstalt erwischt - beim wilden Sex. Bei dem Mann handelt es sich um einen mutmaßlichen Mörder, der im Jahre 1994 ein Paar und dessen Tochter getötet haben soll. (The Seattle Times)

Darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an

William Monac III weiß gar nicht mehr so recht, um was es eigentlich geht, wenn er demnächst wieder vor Gericht erscheinen soll. Es sind zu viele Verfahren, die gegen ihn laufen. Der Mann aus Beaver County, Pennsylvania, wurde bereits angeklagt, weil er Sexfotos eines minderjährigen Mädchens ins Internet gestellt hatte. Zugleich hatte er eine sexuelle Beziehung mit der Schwester des Mädchens. Jetzt wurde er wegen sexueller Belästigung angeklagt, weil er sich nackt auf dem Dach seines Hauses dem Sonnenbad hingegeben hat. William Monac III streitet das Nacktbaden nicht ab, gibt aber vor, dabei niemanden belästigt haben zu wollen. Wie denn auch - auf dem Dach? (The Pittsburgh Channel)

Fernsehpriester kann es nicht lassen

Charles Gravenhorst ist TV-Evangelist in Concord, Massachusetts. Der Prediger, der so gerne das Feuer der Hölle heraufbeschwört, hat privat anscheinend nicht ganz so viele Probleme mit der Sünde. Der Mann wurde bereits Anfang des Jahres angeklagt, weil er ein 16-jähriges Mädchen sexuell belästigt haben soll, nachdem er sie in einem Online-Chat kennengelernt hat. Jetzt wurde er Mitte August schon wieder festgenommen - dieses Mal vom FBI. Die Polizei sagt, dass der zigarrenrauchende Evangelist wieder Chat-Räume bei America Online benutzt haben soll, um sich an Teen-Mädchen heranzumachen. Dieses Mal schickte er ihnen schweinische Texte und sexuell eindeutige Fotos. (The Concord Monitor)