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Australian Open in Melbourne (13. bis 26. Januar 2003)
 Anna Kournikova gegen Justine Henin chancenlos
 Anna Kournikova hat beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open in Melbourne, zwar die erste Runde souverän überstanden. In Runde 2 war sie dann aber gegen die als Nummer 5 gesetzte Top-Ten-Spielerin Justine Henin aus Belgien absolut chancenlos.

Der Auftakt zum Australian Open ist Anna Kournikova besser geglückt als vor einem Jahr. Die Russin siegte gegen die Slowakin Henrieta Nagyova (WTA 67) klar in zwei Sätzen mit 6:1, 6:2. Kournikova setzte sich in 50 Minuten durch und zeigte dabei in doppelter Hinsicht eine Ausnahmeleistung. Erstens, weil sie für ihre Verhältnisse ausnehmend konstant spielte und nur 12 leichte Eigenfehler beging (drei im ersten Satz!) und zweitens, weil sie ihre lange Durststrecke beendete. Seit dem Viertelfinal beim Australian Open 2001 hatte Kournikova bei keinem Major-Turnier mehr ein Spiel gewonnen.

Keine Chance hatte Kournikova in der zweiten Runde gegen die als Nummer 5 gesetzte Belgierin Justine Henin. Sie verlor deutlich mit 0:6, 1:6. Für Anna Kournikova war es die höchste Niederlage an einem Major-Turnier. Vor sechseinhalb Jahren war sie am US Open gegen Steffi Graf mit 1:6, 2:6 unter die Räder gekommen. Den ersten Satz gegen die frisch vermählte Justin Henin verlor Tennismannequin Kournikova in bloss 18 Minuten. "Danach lief es mir etwas besser, aber nicht viel", so Kournikova. Die 21-Jährige erachtete die Abfuhr als keine Katastrophe: "Vor allem der zweite Satz war nicht mehr einseitig. Aber Justine hat alle wichtigen Punkte gewonnen."

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