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Pierre Bonnard

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Akt im Gegenlicht(1867-1947), französischer Maler und Graphiker, ein zentraler Vertreter des Impressionismus und des Symbolismus.
Ein Hauptthema des französischen Malers sind Frauen bei der Morgentoilette. Das zum Fenster hereinflutende Licht bringt hier in den Oberflächen der Dinge - Tapete, Möbel, Waschschüssel - irisierende Reflexe hervor.
Bonnard wurde am 13. Oktober 1867 in der Nähe von Paris in Fontenay-aux-Roses geboren. Er studierte zunächst Jura, bevor er die École des Beaux-Arts und die Académie Julien in Paris besuchte. Dort traf er mit Maurice Denis, Édouard Vuillard und anderen Künstlern zusammen. Inspiriert von den Gemälden Paul Gauguins, gründete Bonnard 1889 gemeinsam mit Denis und Vuillard die symbolistische Künstlervereinigung Nabis. 1896 bestritt er seine erste Einzelausstellung, in der er seine Themen (Straßenszenen, Still-Leben, Akte) einem breiteren Publikum präsentieren konnte. Früh in seiner Laufbahn schuf sich Bonnard einen Ruf als Bühnenbildner, Lithograph und Buchillustrator. So illustrierte er u. a. den Gedichtband Parallèlement von Paul Verlaine (1900).
Unter seinen farbenfrohen Werken sind Fährhaus (1913, Kunsthalle, Hamburg), Die Badewanne (1925, Tate Gallery, London), Der Tisch (1925, Tate Gallery, London) und Der Garten (1935, Musée du Petit-Palais, Paris) besonders erwähnenswert. Bonnard starb am 23. Januar 1947 in Le Cannet (Südfrankreich).

 

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