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René François Ghislain Magritte

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Akt 69Magritte, René François Ghislain (1898-1967), eine der herausragenden Persönlichkeiten der surrealistischen Malerei. René Magritte wurde in Lessines (Belgien) geboren und studierte an der Académie Royale des Beaux-Arts in Brüssel. Dort hatte er 1927 auch seine erste Einzelausstellung. Seine ersten Bilder kamen dem Stil des Surrealismus, der während seiner gesamten Schaffenszeit dominierte, sehr nahe. Magritte arbeitete technisch exakt und schuf hauptsächlich Bilder, die außergewöhnliche Gegenüberstellungen alltäglicher Objekte zeigen oder bekannte Gegenstände in einem ungewöhnlichen oder absonderlichen Zusammenhang neue Bedeutung verleihen. Dieser phantastische Realismus Magrittes hat heute seinen Epigonen in dem Wiener Maler Ernst Fuchs gefunden. Neben phantastischen Elementen sind seine Werke auch kindlich humorvoll, ironisieren bekannte Motive der Kunstgeschichte oder nehmen Themen auf, die aus Träumen entlehnt sein könnten, wie L'Empire des lumières (1953, Sammlung Peggy Guggenheim, Venedig) oder Stimme des Blutes (Museum des 20. Jahrhunderts, Wien).

Sexuelle Handlungen werden unbedeutend, sobald sie als Schock oder zum Zwecke der Erziehung eingesetzt werden. Es herrscht ein bequemes Missverständnis, das annimmt, Sexualität sei ohne Erklärung begreifbar.


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