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Seit Jahren sind sie die heimlichen Stars jeder
Rennstrecke und jedes Rennstalls, die "F1 Babes".
Wenn schon das Auto nicht viel hermacht und müde um die
Kurven schleicht, sollen wenigstens die Kurven der Angestellten
des Rennstalls auf das Produkt aufmerksam machen.
"Hand auf´s Herz" liebe Motorsport-Fans (gemeint
sind natürlich die männlichen). Geht einem (Mann),
bei solchen Anblicken nicht das Herz auf? Sieht man die Formel
1 Übertragungen bekommt man diese An- und Ausblicke so
gar nicht zu sehen, ist ja auch klar - dann steht der Sport
im Vordergrund. |
Aber schade ist es schon. Denn diese mehr oder
weniger bekleideten Mädels (man mag es eigentlich gar
nicht recht glauben) haben eine sinnvolle Aufgabe. Zum einen
- und das ist wohl der wichtigste Job, sollen sie den Rennstall
so repräsentieren wie die Verantwortlichen es wollen.
Und das schaffen die meisten
zweifellos. Katie Price ist dafür das beste Beispiel
und zwar so heftig dass sich in der Saison 99/00 kaum noch
ein Fan für den Jordan-Boliden interessiert hat. Sie
inspirierte eine große Deutsche Tageszeitung zur genialen
Wortschöpfung "Boxenluder" und ist auch die
einzige der zahllosen Babes die es bis heute geschafft hat
mit Ihren Kurven im Gespräch zu bleiben - wenn man mal
davon absieht das "Mutter Natur" bei Ihrer heutigen
Körpergestaltung nichts mehr zu melden hat. |
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| Die Babes machen Werbung, verbreiten gute Laune,
betreuen die Rennstall-Gäste, müssen immer gut aussehen
und hoffen natürlich, dass der ein oder andere Rennfahrer
vielleicht mehr als ein Auge verliert. Was hinter den Kulissen
passiert geht ja niemanden was an - angeblich passiert aber
nicht viel, was bei der 100%igen Einstellung der Piloten auch
ruhig angenommen werden darf. Ralf Schumacher kann ja ein
Lied davon singen - fast hätte ihm die (damals noch "natürliche"
Katie) das Herz geraubt - aber eben nur fast. Oder war es
nur ein PR-Gag? |
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Die Babes bedienen in erster Linie Träume
und damit den Formel 1-Mythos. Harte Männer, brüllende
Motoren, atemberaubende Geschwindigkeiten und kurvenreiche
Superfrauen. Das muss halt so sein - und ist uns Männern
ja auch nicht wirklich unrecht oder? Das wirft natürlich
die Frage auf, wann endlich der erste "Mann" mit
Six-Pack und Modellfigur im knappen Gummihöschen am Reifenstapel
steht um für Motorenöl Werbung zu machen. Scheinbar
vergessen viele Rennstallbesitzer dass die Formel 1 auch viele
weibliche Fans hat. Oder, liebe weibliche Motorsport-Fans,
reicht Ihnen der feuerfest-verpackte und behelmte Held der
Rennstrecke? Auch wenn er nur für Sekunden in seinem
Rennwagen vor Ihren Augen herumflitzt. Schade eigentlich!
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