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  Scannen mal anders

Die verrücktesten Ideen finden immer wieder ihren Weg ins Internet. Diesmal sind wir beim Surfen über Boobscan.com gestolpert. Hier werden Scans nackter Brüste gesammelt und den Besuchern zur Bewertung vorgestellt. Wer will, macht mit. Und scannt seinen eigenen Oberkörper.
 
Busen ohne Blusen: Darauf stehen die Männer. Doch die üppigen Oberweiten, die den Besuchern bei Boobscan.com präsentiert werden, sind leider etwas aus der Form geraten.

Irgendein Computer-Nerd muss einmal auf die wahnwitzige Idee gekommen sein, seine nackte Freundin auf den Flachbrett-Scanner zu drücken und den Los!-Knopf zu drücken. Sirrend fährt dann die Abtastvorrichtung über die sonst so gut versteckten Rundungen und fotografiert jeden Millimeter Haut ab.

Bilder dieser Art, in erotischer Heimarbeit entstanden, schmücken inzwischen in großer Anzahl die Web-Seiten von Boobscan.com. Mehrere Dutzend Fotos liegen bereits aus. Wer beim Scannen noch nicht ganz so fit ist, produziert Plattitüden, die dank der auf dem Scannerglas zusammengequetschten Brüste nicht eben erotisch aussehen. Wer pfiffig ist und vielleicht sogar die Gebrauchsanweisung auf der Homepage gelesen hat, wahrt ein bisschen Abstand zum Scanner, bevor der Rollschlitten mit dem Scanwerk seine Arbeit tut. Dann bleibt das Dreidimensionale des weiblichen Busens wenigstens noch ein bisschen erhalten.

Experimente auf dem Scanner

Gewiefte Exhibitionistinnen experimentieren gerne etwas. Sie zeigen sich auf ihren Fotos deswegen mit Klebepflastern, Badeschaum, Piercings, selbstgemalten Plakaten, ihrem Schnuffelteddy oder diversen Dessous. Werden die scharfen Bälle beim Scannen auch noch von kundiger Hand geknetet, wächst beim Betrachter nicht nur die Spannung.

Apropos: Der Zuschauer muss nicht stumm und staunend zuschauen, was für Bälle da über seinen Monitor rollen. Im Datenblatt passend zu den Boobs liest er die Namen der Frauen, ihre Maße und weitere Impressumrmationen ab. Weiß ein Pärchen besonders zu gefallen, kann der Besucher aktiv per Buttondruck seine Stimme abgeben und so der gescannten Dame seine Bewunderung zollen. Die Girls, die am Ende die meisten Stimmen haben, werden nacheinander zur Siegerin des Monats gekürt.

Wer mitmachen möchte bei der Busenparade, braucht nur einen Scanner und einen Internet-Anschluss. Die JPEG gespeicherten Bilder lassen sich direkt über ein Online-Formular an den Betreiber der Web-Site weiterreichen. Vorsicht: Dabei gehen die Rechte an den Bildern ebenfalls an die Betreiberfirma über. Wer das nicht möchte, sollte lieber auf eine Teilnahme verzichten.

Übrigens ist Boobscan.com nicht nur etwas für Frauen. Auch Männer dürfen mitmachen und ihren Oberkörper scannen. Die möglichst haarigen Brüste werden in einer getrennten Rubrik gelistet und lassen sich ebenfalls bewerten.

Die zehn schärfsten Busenwunder stehen auf der Homepage auch als Tapete zur Verfügung. Die hochauflösenden Bilder lassen sich direkt aus dem Internet als Hintergrundmotiv auf den Window-Desktop übernehmen.

Impressum: www.boobscan.com


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